Rekultivierung von Sandgruben für wilde Tiere Südböhmen

Southern Bohemia

Calla ist eine alteingesessene Organisation, welche die Einheimischen in Sachen Umweltschutz beistehen möchte, an dem Schutz von wertvollen Ökosystemen mitwirkt und die Entwicklung von erneuerbaren Energieressourcen unterstützt.
 

Nominiert von...

Das Projekt

Die Rekultivierung von verlassenen Sandgruben und Steinbrüchen bietet die Gelegenheit, wichtige Lebensräume für bedrohte Tierarten zu erschaffen - beispielsweise für die Uferschwalbe, die kleinste europäischen Schwalbe, sowie für Amphibien. Calla hat durch eine Behandlung einer verlassenen Sandgrube eines der grössten Nistplätze in Südböhmen während den letzten 10 Jahren erschaffen, und arbeitet weiterhin mit den lokalen Sandgrubenbesitzern, Bergbauunternehmen und professionellen Institutionen zusammen. Das Projekt beinhaltet unter anderem:
  • Die Herstellung von neuen Teichen und Wasserbecken, die einfacher zu säubern sind, was eine grosse Menge an Amphibien anlocken sollte.
  • Den Bau von künstlichen Nistplätzen für Uferschwalben, indem Tunnel in den Sand gebohrt werden.
  • Die Bewirtschaftung und die Säuberung von bereits bestehenden Nistplätzen, um Parasiten zu entfernen, sowie das Nachschneiden von steilen Wänden und die Entfernung von der überschüssigen Vegetation, um den heimkehrenden Vögeln eine gute Landung zu ermöglichen.
  • Die Information der breiten Öffentlichkeit über die Arbeit der Organisation durch Vorlesungen, Exkursionen, Internetpräsentationen und Medienberichterstattung.
 

Update

Im Herbst 2009 wurden fünf neue Wasserbecken für Amphibien in drei neuen Sandgruben hergestellt. Die Becken bot vielen Sorten von bedrohten Amphibien ein neues Zuhause, inklusive jungen Molchen und Rotbauchunken. Jeder dieser Orte wird während des Frühlings 2009 beobachtet und überwacht. Mit den Besitzern der Sandgruben wurden Meetings gehalten, um ihnen die Notwendigkeit der Unterhaltsarbeiten näher zu bringen und sie darüber zu informieren, wie sie mit den einschlägigen Vorschriften umgehen sollen.

Einige Nistplätze wurden zudem während des Winters erstellt oder wiederhergestellt. Um die Erfahrungen mit den Bergbauunternehmen, den staatlichen Institutionen und Umweltorganisationen zu teilen, wurden Vorlesungen gehalten sowie eine Konferenz arrangiert. Nach Medienmitteilungen von Calla erschienen mehrere Beiträge über die Arbeit, die von Calla vorgenommen wird, in den Medien.

Der Erfolg der neuen Nistplätze wird konstant überwacht und ausgewertet. Eine Informationstafel wurde an einem der Orte aufgestellt, und eine Exkursion für die Öffentlichkeit zu einigen der betroffenen Orte wurde im Mai 2010 organisiert.
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage