Projekt Neuer Urwald Tschechien

Czech Republic

Mit rund 200 Freiwilligen und der Verwaltung von über 50 Hektaren „ökologisch wertlosem“ Land beweist Cmelák, dass es keinen Boden gibt, der nicht nutzbar ist. Die Organisation setzt sich dafür mit praktischer Naturschutzarbeit und Umweltbildung ein.
 

Nominiert von...

Das Projekt

Der erste Fleck Boden hat Cmelák im Jahre 2004 gekauft - eine ökologisch unstabile, 40 Jahr alte Kiefer-Monokultur, die nur sehr wenig wild lebende Tiere beherbergte. Durch das Räumen und das Bepflanzen der ersten 10 Hektaren mit über 15'000 einheimischen Baumarten konnte gezeigt werden, dass solche Flächen innert 300 bis 400 Jahren zu Wäldern mit einer hohen biologischen Vielfalt verwandelt werden können. Diese Wälder können auch die zahlreichen wild lebenden Tiere unterstützen – ähnlich wie die Urwälder.

Das Ziel ist es, ein Minimum von 100 Hektaren Land zu kaufen, damit sich darauf nachher ein Urwald entwickeln kann. Hierfür sollen sowohl die Öffentlichkeit als auch die ansässigen Unternehmen praktische Feldarbeit leisten. Für das Jahr 2009 sind die Ziele:
  • Weitere 10 Hektaren Boden zu kaufen, um bereits gekauftes und behandeltes Land zu verbinden.
  • Fünf geführte Besichtigungen zu jetzigen Urwäldern für Experten, Spezialisten, die breite Öffentlichkeit und die Medien durchzuführen.
  • 10 Events für Freiwillige mit über 200 Freiwilligen, um die Renaturierung und die Neubepflanzung weiterzuführen.
  • Eine Intensivierung des Fundraisings, um mehr Land kaufen zu können.
 

Update

Drei verschiedene Flächen, die gekauft werden können, wurden mittlerweile identifiziert. Cmelák ist zurzeit mit den jetzigen Besitzern im Gespräch. Das Fundraising für den Kauf von und die Arbeit mit dem Land läuft.

Elf Programme für Freiwillige, die Feldarbeit leisten wollen, wurden durchgeführt - mit insgesamt 294 Freiwilligen und vier Exkursionen. Noch mehr sind für das Jahr 2010 geplant. Lokale Unternehmen, inklusive Vodaphone, IKEA, KPMG und Microsoft waren alle an der Feldarbeit beteiligt. Bis jetzt wurden drei Hektaren von Fichte Monokulturen gefällt und mit 8'500 Buchen, Sykomoren und norwegischen Ahornbäumen ersetzt.

Im Jahre 2010 wurden Grundstückkaufverträge abgeschlossen sowie weiterhin Spenden gesammelt, weitere Feldarbeit geleistet und neue lokale Unternehmen in das Vorhaben integriert.
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage