Naturschutz von großen Raubtieren, West Karpaten

Es ist die Mission von Hnuti DUHA Olomouc (Freunde der Erde Tschechische Republik) die Umwelt in Zentral- und Nordmähren zu schützen und die Einwohner in die wichtigen Umwelt Angelegenheiten einzubeziehen.
 
Lynx - Karel Borez
Lynx - Karel Borez

Nominiert von...

Das Projekt

Das Hauptziel des Projektes ist es, die Einwohner vor großen Raubtieren - Wölfe, Luchse und Bären – im Gebiet der Beskydy und Kysuce Gebirge an der tschechischen/slovakischen Grenze im Westen der Karpaten zu beschützen.

Das Projekt wird:
  • Die Konditionen verbessern, die für eine Koexistenz zwischen wilden Raubtieren und Menschen nötig ist. Durch Nutzung von Technik, wie z. B. ein elektronischer Zaun für Schafgehege und bärensichere Mülltonnen.
  • Eine ‘Wolf und Luchs Patrouille’ aufstellen, um den Bestand zu kontrollieren und gegen illegales Jagen und Fallen stellen zu schützen.
  • Migrations Korridore vor kontinuierlicher Fragmentation durch Landkäufe und Wiederbepflanzung/Wiederherstellung schützen.
  • Mit den gesammelten Daten eine öffentliche Aufklärungskampagne unternehmen.
 
Documenting tracks
Documenting tracks

Update

Das Projekt wurde erfolgreich zwischen April 2012 und April 2014 realisiert. Während dieser Zeit wurden 500 Feldpatrouillen unternommen, um Wilderei in wichtigen Gebieten für große Raubtiere zu verhindern. Die Organisation nahm an der Erstellung eines Raumplanes für die Stadtgemeinden Jablunkov und Lidecko teil, um wichtige Wildtierkorridore beschützen zu können. Deren Bedenken (und das von anderen) über die R49 Autobahn durch das Vizovicke vrchy Gebirge, ein weiteres wichtiges Gebiet für große Raubtiere und deren Wanderungen, führte dazu, dass das Bauprojekt vom Umweltministerium angehalten wurde. Das Pflanzen von Bäumen um Jablunkov herum hat einen Wildtierkorridor erstellt, der die zwei Gebirgszüge der Karpaten, Slezske und Moravskoslezske, verbindet. Fünf bärensichere Müllcontainer und sechs elektrische Zäune, die von Landwirten benutzt werden, haben einen Konflikt mit den örtlichen Gemeinden reduziert und Bilder von Kamerafallen wurden bei mehreren Veranstaltungen benutzt, um Bewusstsein für diese wichtigen, jedoch selten gesichteten Tiere zu steigern.


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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage