Wiederbegrünung Ségou. Mali

TREE AID wurde 1987 von einer Gruppe Förstern als Reaktion zur äthiopischen Hungersnot gegründet. Ihr Ziel war es, einen nachhaltigen Weg zu finden, arme ländliche Gemeinden in Afrika zu unterstützen. TREE AID hilft Dörflern, insbesondere Frauen, Armut zu reduzieren, ihre Umwelt zu beschützen und ein Einkommen durch das Pflanzen und Beschützen von Bäumen zu verdienen.
 

Das Projekt

Mali verlor zwischen 1990 und 2010 über 11 % seines Waldbestandes. Ségou ist Teil von Malis dürrer Sahelzone, die unter dramatischer Abholzung für die Beschaffung von Agrarland, Brennholz- und Futtermittelbeschaffung gelitten hat. Dieses hat zu Erderosion und Wüstenbildung geführt. Fast 42.000 Menschen in 70 Dörfern werden von diesem Projekt profitieren, welches neuen Baumbestand erzeugen, die Umwelt beschützen, Nahrungsmittel bieten, Training und Einkommen für die Gemeinde und ein attraktives Gebiet für Besucher bieten wird, durch:
  • Die Gründung von 11 neuen Baumschulen und das Pflanzen von 320.000 Bäumen
  • Die Organisation von 80-Tage Workshops für die Gemeinden, um über das Management der neuen Wälder zu entscheiden
  • Die Ausbildung von 55 Leuten in den Techniken, die notwendig sind verkäufliche Produkte von Shea und Baobab Bäumen zu produzieren.
 

Update

Am Ende des ersten Jahres dieses Projekts waren 94.743 Bäume gepflanzt worden. Die Ortsbewohner entschlossen, in einem Gebiet mehr Eukalyptusbäume als andere Arten zu pflanzen, da diese schneller wachsenden Arten kurzfristig Holz und daher Einkommen durch Pole und Feuerholz bietet. Des Weiteren wurden Mango, Zitronen, Guaven, Baobab und Shea gepflanzt, welche alle für die Entstehung von Einkommen in dem Gebiet wichtig sind.  Dieses ist ein Project, das über drei Jahre laufen wird. Es wird teilweise von der EOCA und anderen Kostenträgern finanziert. Im Abschlußbericht hörten wir über das Projekt mit der Einfühungs-Initiative ‚eine Frau: ein Moringa, ein Boabab‘, das Frauen Moringa und Boabab Setzlinge zur Verfügung stellt und sie dann in der Kultivierung und Nutzung unterrichetet. Diese Arten, die immer mehr als Supernahrungsmittel anerkannt werden, haben unglaubliche Ernährungswerte für Frauen und Kinder. Am Ende der Periode, die von der EOCA finanziert wurden, waren mit Hilfe der Gelder der EOCA 16.153 Bäume angepflanzt worden.

Es wurden bereits zehn Baumschulen erfolgreich gegründet und 14 Personen wurden ausgebildet, um diese Baumschulen zu betreiben.Diese zehn Baumschulen sind in der Tat ausreichend für das gesammte Projekt und das 11. wird nicht mehr als notwendig angesehen.  Gemeindegremien wurden für zwei Arbeitsgebiete gegründet, um das Projekt der Wiederbepflanzung zu leiten und dem Projekt die Möglichkeit zu geben, für die Zukunft das beste Ergebnis zu erreichen. Insgesamt wurden 1.200 Freiwillige in Baumpflanzung und -pflege geschult. Diese Anzahl zeigt eine wahre Begeisterung der örtlichen Gemeinden für dieses Projekt und es wird ein Anstieg dieser Zahl mit der Fortführung des Projekts erwartet.

Letztendlich kamen 650 Personen zur Gemeindeversammlung um zu besprechen, wie diese drei Gemeindewälder bewirtschaftet werden, die entscheidend für das Überleben von Familien in diesen 73 Dörfern sind. Alle Bürgermeister gaben ihr Einverständnis, Pläne zum Schutz des Waldes zu entwickeln und umzusetzen. 
return to projekte
Wenn Sie eine Person sind, die die freie Natur liebt und unsere Projekte unterstützen möchte klicken Sie bitte auf den nachstehenden Spenden Button.
Wir sind der EOCA für ihre Unterstützung enorm dankbar, ohne deren Hilfe wir dieses ehrgeizige Projekt nicht hätten verwirklichen können.
Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage