Früchte für Bären. Spanien

Die Mission von Fondo para la Protección de los Animales Salvajes (FAPAS) ist der Naturschutz des Ökosystems des kantabrischen Gebirges, mit besonderem Fokus auf den Schutz der gefährdeten Fauna in diesem Gebiet.
 

Das Projekt

Die Braunbären in den kantabrischen Gebirgen im Norden von Spanien sind vom Aussterben bedroht und deren gegenwärtiger Bestand ist nicht ausreichend, um eine Gesunde Population aufrecht zu erhalten. Die Wälder, in denen sie leben bieten ihnen nicht genug Nahrungsmittel und die Bären begeben sich ins Tiefland auf der Suche nach Nahrung. Es ist das Hauptziel dieses Projektes, den Lebensraum für die Bären zu verbessern, indem sicher gestellt ist, dass den Bären das ganze Jahr hindurch wilde Früchte zur Verfügung stehen. Dieses wird erreicht durch:
  • Das Pflanzen von 1000 Obstbäumen, inklusive Kirschen, Kastanien und Vogelbeeren, um einen neuen Wald zu kreieren, der jährlich 10.500 kg Früchte bietet.
  • Installation von 150 Bienenstöcken, für 7,5 Millionen Bienen im Wald, die die Obstbäume über ein Gebiet von 56 qkm bestäuben werden.
  • Die Nutzung des Honigs, der produziert wird, um das Bewusstsein über den Schutz der Bären bei den vielen Naturliebhabern und Einwohnern die im Gebiet Wandern, Fahrrad fahren und klettern zu heben.
 

Update

Dieses Projekt wurde im August 2014 abgeschlossen. Im Winter 2013/14 wurden 1.000 Obstbäume im Gemeindegebiet von Teverga gepflanzt, in kritischen Gebieten, die häufig von Braunbären besucht werden, hauptsächlich Kirschen und Kastanien. Es wurden 150 Bienenstöcke aufgestellt, um die Bestäubung der Obstbäume zu verbessern, die für die Bären wichtig sind und die wegen des Rückgangs des Bienenbestandes in den letzten Jahren weniger Früchte trugen. Einige der Schwärme haben den besonders kalten Winter in 2013/14 nicht überlebt, wurden jedoch im Frühling ersetzt. Schließlich wurde eine interaktive Schau installiert, im ‘Parque de la Prehistoria’ in Teverga, einen der wichtigsten Einrichtungen im Norden Spaniens, um Besucher über die Natur zu informieren. Es wird geschätzt, dass 8.000 – 10.000 Leute die Einrichtung pro Jahr besuchen und dadurch über die ökologische Bedeutung des örtlichen Bärenbestandes unterrichtet werden.
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage