Naturschutz des Schneeleoparden im Altai durch nachhaltigen Tourismus und Engagement der Gemeinde. Altai Republik

Biosphere Expeditions fördert nachhaltigen Naturschutz und Bewahrt das Wildleben des Planeten durch die Bündnisse zwischen Wissenschaftlern und der Öffentlichkeit. Wissenschaftler, Einwohner und Freiwillige von der Öffentlichkeit arbeiten zusammen, um wissenschaftliche Studien durchzuführen und um sich fuer den Naturschutz zu bemuehen.
 

Das Projekt

Es gibt nur noch ungefaehr 3500-7000 Schneeleoparden auf der Welt und sie werden von der IUCN als ‘vom Aussterben bedroht’ aufgefuehrt. Die Gefahren, die sie im Altai Gebiet ausgesetzt sind beinhalten Wilderei, Subsistenz Pastoralismus, Vergeltungstötung sowie Verlust von Beutetieren. Biosphere Expeditions hat das Ziel, einen lebenden Schneeleoparden mehr wertvoll als einen toten zu machen, durch:
  • Engagierung und Training von Einwohnern, um sie in die Beobachtung und den Naturschutz in Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern und Freiwilligen zu involvieren.
  • Die Zahlung an örtliche Hirten für jeden nachgewiesenen Schneeleoparden in deren Gebiet.
  • Die Entwicklung von naturnahen, nachhaltigen Tourismus im Gebiet.
  • Die Verfügungsstellung von Stipendien für zwei örtliche Biologiestudenten, um die Naturschutzkapazität vor Ort zu erhöhen.
  • Die Entwicklung von naturnahen, nachhaltigen Tourismus im Gebiet.
  • Die Verfügungsstellung von Stipendien für zwei örtliche Biologiestudenten, um die Naturschutzkapazität vor Ort zu erhöhen.
 

Update

Während der Durchführung dieses Projekts machte es die politische Situation in der russischen Föderation unmöglich eine freiwillige Expeditionen in die Altai Republik, die Teil der russischen Föderation ist, zu organisieren. Trotzdem wurden Ziele erreicht und der EOCA bis Ende 2014 ein Endbericht vorgelegt.

Das Projekt schulte Schafhirte in der Beobachtung von Schneeleoparden durch den Einsatz von Kamerafallen. Den Schafhirten wurde pro Jahr ein beachtlicher Geldbetrag für jeden Schneeleoparden gegeben, der sich nachweisbar in deren Gebiet befindet. Die Zahlungen waren wesentlich mehr als was man für einen Wilderei Trip erhalten würde, was lebende Tiere wertvoller macht als tote Tiere. Dieses ist jedoch nur vorrübergehend, bis eine dauerhafte Lösung gefunden werden kann. Es sind so wenig lebende Schneeleoparden übrig, dass es ein wahrer Anreiz für die örtliche Bevölkerung war, sie zu beschützen. Sechs Hirten wurden in der Handhabung der Kamerafallen geschult, unter Vertrag genommen und die Gegenwart von Schneeleoparden in einem Abschnitt dieses geschützten Gebietes konnte nach vielen Jahren Abwesenheit wieder belegt werden.

Außerdem half das Projekt bei der Entwicklung von Naturschutz basierenden örtlichen Unternehmen und Tourismus. Es wurde ein Buch geschrieben, das Leuten dabei helfen soll, sich im Gebiet zurechtzufinden, zehn Touristen Camps wurden aufgestellt und sieben Führer geschult. Öko-Tourismus bietet den örtlichen Gemeinden ein alternatives Einkommen und verleiht dem Schneeleoparden zusätzlichen Wert. Die Einstellung zu den Tieren ändert sich, da die Vorteile von mehr und mehr Personen erkannt werden. Dieses ist die dauerhafte Lösung, die für das Überleben des Schneeleoparden für die Zukunft benötigt wird. Dieses Projekt hat hierzu in der Altai Republik einen beachtlichen Beitrag geleistet.

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Wir sind der EOCA für ihre Unterstützung enorm dankbar, ohne deren Hilfe wir dieses ehrgeizige Projekt nicht hätten verwirklichen können.
Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage