Rettung der Berggorillas, Ruanda

Der Dian Fossey Gorilla Fund International (Fossey Fund) ist der Erhaltung und dem Schutz von Gorillas in ihrem Lebensraum in Afrika gewidmet. Er ist der Förderung kontinuierlicher Forschung des gefährdeten Ökosystems von Gorillas und Ausbildung über deren Relevanz in der Welt gewidmet und hilft örtlichen Gemeinden durch Bildung, Gesundheit, Training und ökonomische Entwicklungsinitiativen. Diese Arbeit beinhaltet außerdem fast 50 Jahre tägliche Beobachtung von Berggorilla Gruppen in Ruanda und in jüngerer Zeit auch in der Demokratischen Republik Kongos.
 
Young Mountain Gorilla.  Image Dian Fossey Gorilla Fund
Young Mountain Gorilla. Image Dian Fossey Gorilla Fund

Nominiert von...

Das Projekt

Dieses weltbekannte Langzeitprojekt strebt an, die letzten Berggorillas in der Welt zu schützen. Der Bestand, der vom Dian Fossey Gorilla Fund beobachtet wird, lebt in höheren Gebirgswäldern, im ruandischen Abschnitt des Virunga Massivs, welches 8 Vulkane, dichte Wälder und eine hohe Konzentration und Diversität an gefährdeten Arten und Pflanzen aufweist. Dieses Gebiet liegt jedoch an der Grenze von einem Gebiet mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Afrika und extreme Armut bedeutet, dass Gemeinden oft Ressourcen aus dem Nationalpark benutzen, inklusive Wasser, Holz und Buschfleish. Dieses Projekt wird:
- die tägliche Beobachtung und den Schutz von Berggorilla Gruppen verstärken.
- den höchstmöglichen Grad an Informationssammlung über die Demographie, Gesundheit, Verbreitungsgebiete und Verhalten der Gorillas für deren Erhaltung und Parkmanagement, Touristenbesuche und wissenschaftliche Studien fortsetzen.
- Schlingen entfernen, direkte Gefahren für die Gorillas in Angriff nehmen und Anti-Wilderei Patrouillen ausdehnen.
- Örtlichen Gemeinden dabei behilflich sein vom Naturschutz zu profitieren.

 
Silverback mountain gorilla.  Image Dian Fossey Gorilla Fund
Silverback mountain gorilla. Image Dian Fossey Gorilla Fund

Update

Unterstützung von der EOCA hat eine wichtige Stütze geboten, um dem Dian Fossey Gorilla Fund bei der Instandhaltung und Erweiterung des langzeitigen Gorilla Schutzes und deren Beobachtung zu helfen. Es wurden tägliche Patrouillen zur Bekämpfung von Wilderei durchgeführt, Schlingenfallen beseitigt und der Lebensraum der Gorillas von weiteren illegalen Aktivitäten geschützt. Gesundheitsprobleme der Gorillas, wenn sie auftraten, wurden identifiziert und berichtet, und tierärztliche Interventionen koordiniert, falls notwendig. Wissenschaftliche Forschungsarbeit half die Gorillas zu verstehen und geleitete Naturschutzmaßnahmen, Ausbildung und weitreichende Aktivitäten in örtlichen Gemeinden wurden erweitert. Das Resultat ist bisher folgendes:
- 100,000 Stunden direkter Schutz im Wald und Einstellung von zusätzlichem Personal.
- Vergrößerung des Gebietes, das von den Rangers betreut wird, da der Bestand der Gorillas und die Gruppen und deren Verbreitungsgebiet angestiegen sind.
- Patrouillen zur Bekämpfung von Wilderei finden und vernichten noch immer Schlingenfallen. In 2014 waren es 989, in 2016 waren es 726 und in 2016 wurde nicht ein einziger Gorilla in Schlingenfallen gefangen!
- 15.000 Stunden an Forschungsdaten wurden gesammelt und 4429 Stunden intensive Verhaltensbeobachtung wurden durchgeführt.
- Zwei neue wissenschaftliche Mitarbeiter wurden eingestellt.
- Wissenschaftliche Arbeiten und Studien wurden in der Presse veröffentlicht und halfen Schlüsselinformationen für die Entwicklung von effektiven Naturschutz Strategien zu bieten und um kritische Fragen über Verhalten und Ökologie der Gorillas zu beantworten.

Letztes Update Dezember 2017:
Dieses Projekt ist jetzt abgeschlossen und, wie oben beschrieben, hatte es großen Erfolg und Auswirkung auf die Karisoke Gorillas und deren Lebensraum. Abschließend wird bemerkt, dass Herausforderungen für den Schutz dieses schwachen Bestandes an Gorillas weiterhin bestehen. Durch die Finanzierungshilfe der EOCA ist jedoch jetzt die Hälfte des Bestandes in Ruanda geschützt. Durch engagierten rund um die Uhr Schutz sind Berggorillas momentan die einzigen Affen, deren Bestand ansteigt: Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass die intensiven Maßnahmen gegen Wilderei und Kontrollen dafür verantwortlich sind.
return to projekte
Wenn Sie eine Person sind, die die freie Natur liebt und unsere Projekte unterstützen möchte klicken Sie bitte auf den nachstehenden Spenden Button.
Wir sind der EOCA für ihre Unterstützung enorm dankbar, ohne deren Hilfe wir dieses ehrgeizige Projekt nicht hätten verwirklichen können.
Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage