Zeitgemäßer, nachhaltiger Ökotourismus, Thailand

Fast 5.000 Elefanten leben heute in thailändischen Trekkingcamps, wo sie von Touristen geritten werden und Tricks vorführen müssen. Gleichzeitig schwindet die Population der frei lebenden Dickhäuter. Deshalb hat die Mahouts Elephant Foundation ein 3.200 Hektar großes beschütztes Waldgebiet geschaffen, in dem sie zusammen mit einheimischen Elefantentreibern (Mahuts) in Gefangenschaft lebende Elefanten auf ein Leben in der freien Wildbahn vorbereitet.
 
Watching Elephants - Peter Yuen Photography
Watching Elephants - Peter Yuen Photography

Nominiert von...

Das Projekt

Anschließend werden kleine Gruppen von 3-4 Tieren mit bereits befreiten Elefanten zusammengeführt, die mehr als hundert Kilometer entfernt in ihrer natürlichen Umgebung leben. Auf Ökosafaris können Touristen durch den Wald wandern, dort campen und das Verhalten der Elefanten beobachten. Dafür werden die Mahuts dann von den Teilnehmern bezahlt und erhalten so eine alternative Einkommensmöglichkeit. Campingplätze und Unterkünfte werden ebenfalls von den ehemaligen Elefantentreibern und ihren Familien betrieben. Durch das größere Elefantenvorkommen entsteht zugleich ein Anreiz, auch den Wald zu schützen. Und schließlich kann im Rahmen des Projekt erforscht werden, wie Elefanten sich integrieren und im Wald verhalten. So wird Wissen für zukünftige Auswilderungs-Aktionen gesammelt.
 
Camp in the Forest credit Peter Yuen Photography
Camp in the Forest credit Peter Yuen Photography

Update

Update März 2018:
Das Projekt hat erfolgreich drei neue Elefanten erworben und eine zweite Projektstelle für den Schutz von 36.000 ha festgelegt. Der Pilotstandort ist weiterhin erfolgreich, das Zuhause von 4 Elefanten und hatte ca. 100 Besucher. Eine Pufferzone um den Wald herum macht momentan gute Fortschritte. Wo vorher Hirsekorn wuchs werden jetzt einheimische Gräser gepflanzt. Unterstützung für die Gemeinde begann mit einer Reihe an Gastwirtschaft Workshops – an denen jede Familie im Dorf teilnahm – um zu lernen, Einkommen zu erzielen und gleichzeitig deren Wald und die Elefanten zu schützen. Elefantentreiber erhalten Ausbildung in Tourismusführung, während Familien die Gastunterkünfte bieten, über westliche Ernährungsbedürfnisse und Umgang mit Besuchern geschult werden. Forscher entdecken eine unglaubliche Vielfalt an Art und Weisen, auf die Elefanten Nahrung suchen.
Nächste Schritte:
- Einrichtung eines Gasthauses, das durch ein Kooperationssystem betrieben wird, in dem das Einkommen mit dem gesamten Dorf geteilt wird, was die Nachhaltigkeit für dieses Projekt sicherstellt.
- Erstellung von drei Baumschulen in der Nähe des Dorfes, um Sekundärwald in einem Gebiet wiederherzustellen, was in der Vergangenheit geräumt wurde. Dieses Gebiet hat das Potential als ein Korridor zwischen zwei Nationalparks zu agieren.
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage