Kunststoffmanagement im Golf von Honduras

Die karibische Küste von Guatemala und Honduras ist Teil des zweitgrößten Wallriffs der Welt, daher ist deren Schutz von höchster Wichtigkeit.
 
Kunststoffabfall
Kunststoffabfall

Nominiert von...

Das Projekt

Die Korallenriffe, Seegräser und Mangroven, die in diesem Gebiet zu finden sind, sind alle von Feststoffabfällen, Sedimentation, Nährstoffen und Verschmutzung vom Fluss Motagua betroffen, was einen besorgniserregenden visuellen Einfluss bereitet und Kunststoffabfälle verletzen und sind der Grund für den Tot von Fischen, Seevögeln und Meeres Säugetieren. Dieses Projekt wird mit acht am meisten betroffenen Gemeinden im Golf von Honduras arbeiten, um die Kunststoffverschmutzung an den karibischen Stränden zu reduzieren. Von jeder Gemeinde werden 20 Freiwillige eingestellt, die als regionale Repräsentanten für deren Küstenabschnitt fungieren. Nach dem Training wird jeder Freiwillige mindestens zwanzig Vorträge über Umweltbildung in Gemeindegruppen, Unternehmen, Schulen und Universitäten über die schädlichen Auswirkungen von Kunststoffabfall auf Lebensräume und Arten geben. Außerdem werden mindestens 80 Strandsäuberungsveranstaltungen durchgeführt. Während dieser Kampagnen werden Personen nicht nur Müll sammeln, sondern dabei helfen Kunststoffabfall zu klassifizieren und aufzuzeichnen, um soziales Bewusstsein zu steigern, Gewohnheiten zu ändern und Richtlinien entwickeln oder Vorschlagen, die auf objektive Informationen, die in Nummern und Prozentsätze übersetzt werden, basieren.

 
Kunststoffabfall
Kunststoffabfall

Update

Dieses Projekt wurde erfolgreich in acht Gemeinden im Golf von Honduras durchgeführt – vier in Guatemala und vier in Honduras – mit der Einstellung von 153 Freiwilligen: 83 von Guatemala und 70 von Honduras.

Diese Freiwilligen – mit der zusätzlichen Unterstützung und Teilnahme von Lehrern, Gemeindemitgliedern, anderer NGO’s und Leuten von staatlichen Einrichtungen, wie dem Umweltamt – führten 80 Reinigungskampagnen entlang der Strände des Golfs von Honduras durch. Diese engagierten Individuen entfernten 12 Tonnen an Kunststoff, 2 Tonnen Gummi, 3,45 Tonnen Schaumstoff und 560 kg Dosen. Der meisten Abfall bestand aus 2,5 cm Kunststoffteilen, hauptsächlich Flaschen, Deckel und Einwegbesteck. Von den Teile, die kleiner als 2,5 cm waren, bestanden die meisten aus Schaumstoff und Kunststoff.  

Bei jeder Reinigung sammelten die Beteiligten Abfall in Säcken, in denen sie Dosen, Kunststoff, Schaumstoff und Gummi trennten und die Säcke wurden zu einem Sammlungszentrum gebracht. Material, was wiederbenutzt werden konnte, wurde an Recycle-Unternehmen im Gebiet verkauft und einige Materialien wurden für die Produktion von Zement benutzt.

Das Projekt führte außerdem eine Auswahl an Ausbildungsvorträgen durch, die von der Fundación Mundo Azul in Zusammenarbeit mit der örtlichen Naturschutzorganisation Cuerpos de Conservación de Omoa entwickelt wurden. Die Vorträge erfassten eine Auswahl an Aspekten über Kunststoffverschmutzung, inklusive Umweltprobleme, Abfallmanagement und Schutz von natürlichen Ressourcen, mit dem Ziel, Bewusstsein in den Gemeinden über die negativen Auswirkungen durch die Nutzung von Kunststoff und deren schädliche Auswirkungen auf die Meeresumwelt zu stärken.

Beispielsthemen beinhalteten: die 3R’s (Reduce, Reuse und Recycle – Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln), der Möglichkeit für Leute durch recyceln einiger Materialien, wie Kunststoff, Karton, Zeitungspapier oder Dosen, zusätzliches Einkommen zu schaffen; Information darüber, was Meeresabfall ist, woraus er besteht (Kuststoff, Glas, Dosen und Gummi) und wie lange es dauert, bis er sich in den Ozeanen abbaut. Die Daten, die bei den Teilnehmer den größten Eindruck hinterließen war die Tatsache, dass sich Schaumstoff überhaupt nicht abbaut. Das wurde durch die Tatsache verstärkt, dass es das Material ist, was am meisten im Golf von Honduras an den Stränden zu finden ist. 

Die Freiwilligen von jeder Gemeinde wiederholten diese Vorträge und gaben ihr Wissen an Lehrer und Schulkammeraden in deren Schulen weiter. Sie wurden zur Stimme des Naturschutzes in deren Gemeinden und diese werden den Schutz ihres Meeres-Ökosystems für die Zukunft weiterführen.

Umweltmessen wurden ebenfalls in jeder Gemeinde gehalten, um weiter Bewusstsein unter Studenten, Eltern und Gemeindemitgliedern über die negative Auswirkung des Gebrauchs von Kunststoff und den negativen Effekt, den er auf unser Ökosystem hat, zu stärken.
Für ein fantastisches kurzes Video über dieses Projekt klicken sie hier!
https://www.youtube.com/watch?v=eeLryTyKY1c
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Hugo Tagholm, Surfers Against Sewage