Rob Stoneman


Team Rolle: Rewilding Europe
 
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Wo liegt Ihre Expertise im Gebiet des Naturschutzes? Während meiner bisherigen Karriere habe ich mit dem British Wildlife Trust gearbeitet. Ich begann nach einer Dissertation über die Rekonstruktion der letzten tausend Jahre an Klimawechsel, mit den Daten von halb-fossilierten Pflanzenresten von Torfmooren. Danach arbeitete ich mit dem Scottish Wildlife Trust, um eine Strategie zum Schutz der Torflandschaft in Schottland zu entwickeln. Ich habe während meiner Karriere eine Leidenschaft und Interesse für den Naturschutz von Torflandschaft beibehalten und das IUCN-UK Peatland Programme, das sich dafür einsetzt den Schutz und die Wiederherstellung von Torflandschaften zu verbessern, und die Yorkshire Peat Partnership, was jetzt über 30.000 HA an Torflandschaft unter Restaurations-Management gebracht hat, aufgestellt.
Für den Hauptteil meiner Karriere war ich Vorstandsvorsitzender von drei Wildlife Trusts – in Sheffield (mit Fokus auf städtischen Naturschutz), Hampshire und der Isle of Wight (Heidelandschaft und Meeresschutz) und Yorkshire (so ziemlich alle britischen Lebensräume, abgesehen vom Hochgebirge). Insbesondere der Yorkshire Wildlife Trust hat Expertise über Wälder, Wiesen, Küsten, Meere, Flüsse und Hochland Lebensräume verstärkt. Ich bin ein begeisterter Befürworter für Wiederverwilderung, wo wir sicherstellen, dass natürliche Prozesse es der Natur erlauben, dezimiertes Wildleben wiederherzustellen. Ich habe gerade mit einer neuen Position bei Rewilding Europe angefangen, die daran arbeiten, Teile von Europa zu wiederverwildern.


In welche Schwerpunktthemen sind Sie momentan engagiert? Entwicklung von Meeresschutzgebieten und die benötigten Managementmaßnahmen, um diese umzusetzen.
Hochland Schutz – Besonders im Zusammenhang mit Landwirtschaftsreform und flächendeckende Wiederherstellung von Torf.
Gewässerschutz – besonders im Zusammenhang mit natürlichem Überflutungsmanagement und die Einbeziehung von Leuten in Naturschutz – insbesondere im Zusammenhang mit Naturtourismus und durch gute Besuchereinrichtungen.


Was kann die Öffentlichkeit in der Natur tun, um deren Auswirkung auf die Arten von Lebensräumen zu minimieren, auf die Sie sich konzentrieren? Ich bin sehr dafür, dass Leute Zugang zur Natur haben, sie genießen und von wilden Orten in der Natur inspiriert werden. Die Natur kann mit einer großen Anzahl an Menschen fertig werden, unter der Voraussetzung, dass Besucher verantwortungsvoll sind und gute Einrichtungen zur Verfügung stehen. Für mich ist es am wichtigsten, die Leute, die in der Natur arbeiten und wilde Orte mit Respekt zu behandeln (z. B. Hunde werden an der Leine gehalten oder sind unter voller Kontrolle, Tore zu Viehgehegen werden geschlossen. Und, selbstverständlich sollten sich Besucher in der freien Natur vorsichtig fortbewegen – hinterlasse keinen Abfall, benutze ‘grüne’ Unternehmen, die absichtlich versuchen ihren Co2-Fußabdruck zu reduzieren, zünde keine Feuer, wenn es windig ist und so weiter… bleibe in empfindlichen Lebensräumen auf den Pfaden. Und letztendlich – unterstütze Organisationen wie die EOCA und andere, wie die UK Wildlife Trusts, die diese guten Einrichtungen bieten – sie sind nicht kostenfrei und müssen instandgehalten werden. Jedoch vor allem sollte man erforschen und genießen – wenn man einen Ort liebt, ist die Wahrscheinlichkeit Schaden zu verursachen wesentlich geringer. Noch besser, engagiere Dich für Freiwilligenarbeiten bei Deinem örtlichen gemeinnützigen Naturschutzunternehmen – viele der Einrichtungen die ich in den Bergen genieße – wie z. B. gute Pfade – wurden von einer Armee an Freiwilligen erstellt.


Wie und wann bekamen Sie in die EOCA involviert? Ich wurde von einem Freund als wissenschaftlicher Berater für die EOCA empfohlen und als ich mich näher damit befasste war ich begeistert darüber, mich dafür zu engagieren. Ein unkompliziertes Konzept – Unternehmen, die von der Great Outdoor profitieren, geben etwas an sie zurück, um sicherzustellen, dass die freie Natur eine Inspiration bleibt – entwickelt von einer großartigen Organisation


 
Was unternehmen Sie am liebsten in der freien Natur? Das ist eine große Entscheidung – es gibt so viele wundervolle Orte auf der Welt. Ich habe einige spektakuläre Landschaften besucht, den Grand Canyon, die Blauen Berge, indonesische Vulkane, den Nebelwald von Costa Rica, die Paramo Hochgebirge der Anden, den Regenwald von Borneo und so weiter aber der Ort, der sie alle in den Schatten stellt ist Assynt in Schottland. An einem wundervollen sonnigen Tag sind die Aussichten von Assynt von Stac Pollaidgh (ein ziemlich einfacher Aufstieg) einfach überwältigend – eine Mischung von Sumpf, Heide, See und Bergen, überströmt vom Licht des nordwestlichen Hochlands von Schottland, nur mit dem Geräusch des Windes und einem gelegentlichen Raben……Nahrung für die Seele.


Welcher natürlich belassene Ort gefällt Ihnen am besten? Für mich gibt es nichts Besseres als einen Berg zu besteigen. Mein Problem ist nur, dass ich so langsam bin, da es so viele zu sehen gibt – Vögel, Botanik, Insekten, Säugetiere, fantastische Aussichten, Böden, Geologie, Archäologie – jeder Ausflug ist voller natürlicher und kultureller Wunder. Und wenn ich nicht auf einem Berg bin, dann ist Body Boarding auf großen Wellen mein nächster Favorit – natürlich und vergnüglich.

Was ist Ihr perfekter Tag in der freien Natur: Ein Lager in einer der großartigen Gebirgslandschaften aufschlagen, gleich neben einem fantastischen Gebirgs-Pub – Great Langdale im Lake District ist einer der Favoriten, als auch der Campingplatz in der Nähe des Clachaig Inn, Glen Coe. Ein angemessener früher Morgen und los geht’s, den Berg hinauf, auf einen der großartigen Gipfel in der UK. In Langdale würde ich wahrscheinlich den gewaltigen Bowfell und Crinkle Crags Horseshoe bewandern. In Glen Coe sicherlich den Aonach Eagach Kamm – einer der dramatischsten Wanderungen in der UK. Für etwas mehr geruhsam und dennoch ebenso spektakulär – Buchaille Etive Mor. Mit einem Abstieg am Nachmittag für etwas Pflanzen- und Vogelbeobachtung und dann macht man es sich im Old Dungeon Ghyll (Langdale) oder im Clachaig Inn (Glen Coe) mit etwas zum Essen und ein Paar Pints und jede Menge Plaudern gemütlich – perfekt.


 
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Elisabeth Mackner, EcoHimal